Überraschend herb, fast burschikos tönt die Stimme Rose Ausländers dem Hörer entgegen. Kaum hat man sich daran gewöhnt, ist das erste ihrer kurzen Gedichte - „Bukowina I“, an zweiter Stelle folgt „Damit kein Licht uns liebe“ - auch schon vorüber. Die Lesung von „Mutter Sprache“ aus dem Jahr 1976 gelingt ihr zum poetischen Glaubensbekenntnis: „Mutter Sprache / setzt mich zusammen / Menschmosaik“.
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